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Irland im Hochsommer – lange Tage, leere Straßen und raue Küsten

Irland im Hochsommer – lange Tage, leere Straßen und raue Küsten Lesezeit: ca. 10 Minuten Wie sich Irland im Hochsommer verändert Licht, Wetter und lange Abende Warum die Westküste im Sommer anders wirkt Städte zwischen Pubmusik und Touristenbussen Praktische Tipps für Irland im Hochsommer FAQ zu Irland im Hochsommer Es war kurz vor 22 Uhr, irgendwo zwischen Louisburgh und Leenane, als die Sonne noch immer flach über dem Atlantik hing. Die Schafe standen direkt an der Straße, aus einem offenen Küchenfenster roch es nach Torffeuer und gebratenem Fisch. In Deutschland wäre um diese Uhrzeit längst Nacht gewesen. In Irland im Hochsommer beginnt dann oft erst der ruhige Teil des Tages. Viele reisen wegen der grünen Landschaft oder der bekannten Küstenstraßen nach Irland. Im Juli und August zeigt das Land aber eine andere Seite: heller, lebendiger, manchmal überraschend trocken – und gleichzeitig voller Gegensätze. Zwischen überfüllten Aussichtspunkten und völl...

Irland und der Klimaschutz 2025 – Zwischen Anspruch und Realität

Irland und der Klimaschutz 2025 – Zwischen Anspruch und Realität Irland. Grüne Insel, windige Küsten, Schafe auf satt aussehenden Wiesen. Klingt idyllisch – doch beim Thema Klimaschutz ist das Bild weniger romantisch. 2025 steht Irland mitten in einem schwierigen Balanceakt: ehrgeizige Ziele auf dem Papier, gleichzeitig hartnäckige Herausforderungen im Alltag. Irlands Klimaziele – ambitioniert und streng Die irische Regierung hat sich verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um 51 % im Vergleich zu 2018 zu senken. Klingt knackig. Bis 2050 soll außerdem Klimaneutralität erreicht werden. Das bedeutet: weniger fossile Brennstoffe, Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Effizienz im Verkehr und in der Landwirtschaft. Das Problem: Gerade Landwirtschaft und Viehzucht sind in Irland überdurchschnittlich groß. Kühe rülpsen und pupsen Methan – ein Treibhausgas, das rund 25-mal stärker wirkt als CO₂. Man kann also nicht einfach die Emissionen „wegoptimieren“. Energie: Wind, Wellen und ein bisschen...

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