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Weihnachten in Irland: Rituale, Gebräuche, Geschenke, Drinks & Essen – ein Blick hinter die Kulissen

Weihnachten in Irland: Rituale, Gebräuche, Geschenke, Drinks & Essen – ein Blick hinter die Kulissen Weihnachten in Irland wirkt auf den ersten Blick vertraut – Tannenbaum, Kerzenschein, Familienzeit. Und doch läuft einiges anders. Etwas rustikaler, etwas herzlicher, manchmal überraschend schlicht. Und ehrlich gesagt: genau das macht den Reiz aus. Rituale: Von still bis ziemlich lebhaft Der Christmas Eve ist in Irland erstaunlich ruhig. Viele Familien besuchen eine Messe, die „Midnight Mass“. Selbst Menschen, die sonst selten in die Kirche gehen, sitzen an diesem Abend in den Bänken. Ein Treffpunkt, fast wie ein kleines gesellschaftliches Mini-Reunion. Am 25. Dezember geht’s dann richtig los. St. Stephen’s Day am 26. Dezember – in manchen Gegenden auch „Wren Day“ – bringt Straßenumzüge, Musik und traditionelle Kostüme. Teils ist es ein bisschen skurril, aber auf charmante Weise. Man fühlt sich wie in einem Dorfroman. Und ja, die Iren schwören auf das „Christmas Swim“ . Viel...

Irland: Coddle – das unterschätzte Dubliner Eintopfgericht

  Irland: Coddle – das unterschätzte Dubliner Eintopfgericht Wer an irisches Essen denkt, hat meist zwei Gerichte im Kopf: Irish Stew mit Lamm und Guinness, oder vielleicht noch Shepherd’s Pie. Aber kaum jemand außerhalb Dublins spricht über Coddle . Ein Gericht, das keine Schönheitswettbewerbe gewinnt, aber jahrhundertelang Menschen satt gemacht hat. Einfach, nahrhaft, fast schon pragmatisch – genau das, was man in einer Stadt wie Dublin brauchte. Was ist Coddle überhaupt? Coddle ist ein traditioneller irischer Eintopf. Hauptzutaten: Würste, Speck, Kartoffeln und Zwiebeln. Klingt schlicht – und ist es auch. Die Zutaten werden in Schichten in einen Topf gelegt, mit Brühe oder einfach Wasser übergossen und langsam geschmort. Keine exotischen Gewürze, keine aufwendige Technik. Der Name „Coddle“ leitet sich übrigens vom englischen Verb to coddle ab – also „sanft köcheln“ oder „behutsam garen“. Und genau so entsteht dieses Gericht: Es wird stundenlang bei niedriger Hitze gegart, ...

Irland: Irish Stew – Geschichte, Zutaten und Bedeutung eines Klassikers

  Irland: Irish Stew – Geschichte, Zutaten und Bedeutung eines Klassikers Irish Stew. Zwei Worte, die für viele nach Kaminfeuer, langen Abenden und einer Portion Bodenständigkeit klingen. Das Gericht gehört zu Irland wie Guinness ins Glas oder grüne Wiesen ins Postkartenmotiv. Und doch: Irish Stew ist kein festgeschriebener Kanon, sondern eine Mahlzeit, die über Jahrhunderte hinweg ständig angepasst wurde – je nach Region, Verfügbarkeit und Geldbeutel. Ein Blick zurück: Woher kommt der Irish Stew? Die Ursprünge lassen sich bis ins 18. Jahrhundert zurückverfolgen. Damals war Schaf- oder Hammelfleisch weit verbreitet, da Schafe für Wolle, Milch und Fleisch gehalten wurden. Rindfleisch? Zu teuer für viele Familien. Lammfleisch, Knochenstücke, Kartoffeln, Zwiebeln – das war der Grundstock. Interessant: In älteren Quellen wird erwähnt, dass der Stew nicht selten in einem großen Eisenkessel über offenem Feuer stundenlang vor sich hin köchelte. Gekocht wurde, was da war. Einfache Leu...

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