Irland 2026: Was das neue Jahr für Wirtschaft, Reisen und Alltag bringt

Irland 2026: Was das neue Jahr für Wirtschaft, Reisen und Alltag bringt Irland geht mit gemischter Stimmung ins Jahr 2026. Vieles läuft stabil, manches hakt, anderes überrascht. Wer das Land beobachtet, beruflich dort zu tun hat oder einfach regelmäßig rüberfliegt, merkt schnell: Irland bleibt sich treu, verändert sich aber trotzdem. Leise. Nicht immer planvoll. Aber spürbar. Dieser Artikel schaut nüchtern auf Zahlen, Entwicklungen und Trends und erlaubt sich am Ende auch ein paar persönliche Einschübe. Gehört dazu. Ein kurzer Blick zurück: Wo Irland herkommt Irlands Entwicklung der letzten 30 Jahre ist bekannt. Vom wirtschaftlich schwachen Agrarstaat hin zu einem der offensten Standorte Europas. EU-Beitritt, niedrige Unternehmenssteuern, massive ausländische Investitionen. Besonders Tech und Pharma haben das Land geprägt. Zwischen 2015 und 2023 wuchs das Bruttoinlandsprodukt teils sprunghaft. Nicht immer realwirtschaftlich erklärbar, Stichwort: verzerrte BIP-Zahlen durch multina...

Willkommen in County Clare – Wandern am wilden Rand Europas

 Willkommen in County Clare – Wandern am wilden Rand Europas

Liebe Wanderfreunde,

stellt euch eine Landschaft vor, in der die Zeit nicht vergeht, sondern verweilt. Ein Ort, wo der Wind uralte Geschichten ins Ohr flüstert und der Atlantik mit rauer Hand die Felsen formt. Willkommen in County Clare, einer Region im Westen Irlands, die sich wie ein ungeschriebenes Gedicht aus Kalkstein, Klippen und grünen Hügeln entfaltet. Hier wandert man nicht einfach nur – man durchstreift eine Welt, in der Mythen und Natur eine untrennbare Einheit bilden.


Foto von Kelly

Die Klippen von Moher – Wo Himmel und Erde sich berühren

Wer an Wandern in County Clare denkt, kommt an den legendären Cliffs of Moher nicht vorbei. Sie ragen bis zu 214 Meter hoch aus dem tosenden Meer empor und ziehen sich über acht Kilometer entlang der Küste. Der Wanderweg, der sich an der Klippenkante entlangschlängelt, bietet atemberaubende Ausblicke, bei denen man sich klein, aber auch unendlich frei fühlt. An stürmischen Tagen peitschen die Wellen gegen das Gestein, und Möwen gleiten wie kühne Segler über die Abgründe. Die Klippen sind ein Ort, an dem die Natur ihre ganze Kraft entfaltet – ein Schauspiel, das einen demütig und ehrfürchtig werden lässt.

Der Burren – Eine Steinlandschaft voller Leben

Weiter landeinwärts erstreckt sich eine der faszinierendsten Landschaften Irlands: der Burren. Auf den ersten Blick wirkt dieses Karstgebiet wie eine mondähnliche Einöde aus blankem Kalkstein, aber wer genauer hinschaut, entdeckt eine Welt voller Überraschungen. In den Ritzen und Spalten des Gesteins sprießen zarte Orchideen, Thymian und Enziane. Sogar arktische, alpine und mediterrane Pflanzen wachsen hier nebeneinander – ein botanisches Wunder, das seinesgleichen sucht. Wanderwege wie der Mullaghmore Loop führen durch diese bizarre Steinwelt und geben den Blick frei auf sanfte Hügel, geheimnisvolle Höhlen und die Überreste prähistorischer Dolmen. Der Burren ist ein Ort, der sich langsam erschließt – ein Buch aus Stein, das man mit jedem Schritt weiterliest.

Doolin und die Aran Islands – Irische Kultur erleben

Kein Wanderausflug nach County Clare ist komplett ohne einen Besuch in Doolin, einem kleinen Küstendorf, das als Herz der irischen Musikszene gilt. Nach einer langen Wanderung schmeckt ein Pint Guinness in einem der urigen Pubs umso besser, während eine Fiddle in der Ecke zu spielen beginnt und die Luft von Geschichten und Lachen erfüllt ist. Von Doolin aus kann man mit der Fähre auf die Aran Islands übersetzen – eine Welt für sich, in der sich das alte Irland erhalten hat. Hier, auf Inis Mór, Inis Meáin und Inis Oírr, wandert man zwischen alten Steinmauern, vorbei an reetgedeckten Cottages, und begegnet einer Vergangenheit, die in der Gegenwart weiterlebt.

Fazit – Wandern mit Seele

County Clare ist mehr als ein Wanderziel – es ist eine Erfahrung, die alle Sinne berührt. Hier rauscht der Wind durch die Jahrtausende, das Meer erzählt von vergangenen Zeiten, und die Landschaft ist eine Bühne für die unermüdliche Kraft der Natur. Wer mit offenem Herzen kommt, wird nicht nur die Schönheit der Wege entdecken, sondern auch die Geschichten, die in ihnen verborgen liegen. Also schnürt die Wanderstiefel, atmet die salzige Luft und lasst euch treiben – am wilden Rand Europas, wo die Erde noch ihre eigene Sprache spricht.

Slán go fóill – auf Wiedersehen und gute Wanderung!

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